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Entwicklung der Rohstoffpreise

Nicht Griechenland, sondern China

Nicht nur beim Öl, auch an anderen Rohstoffmärkten sind die Preise ins Rutschen geraten. Die Sorgen um das kleine Griechenland reichen als Erklärung nicht für den Preisrückgang von mehr als zehn Prozent in wenigen Tagen. Vielmehr wird immer wieder China genannt, wenn es um die Gründe für die Rückgänge geht. Seit Wochen befinden sich dort die Börsen im Abwärtsstrudel, was Auswirkungen auf die gesamte Konjunktur haben könnte.

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So sackte allein der Eisenerzpreis in China am Dienstag um knapp 6 Prozent ab. Der an der Börse Dalian gehandelte maßgebliche Terminkontrakt rutschte auf 376 Yuan (55 Euro) je Tonne und war damit so billig wie zuletzt vor drei Monaten. In London kostete die Tonne am Dienstag erstmals seit April weniger als 50 Dollar. Laut einer Analyse von Tom Price von der Bank Morgan Stanley ist der chinesische Einkaufsmanagerindex für Stahl im Juni auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gesunken. Von Januar bis Mai ist in dem Land weniger Stahl produziert worden als im Vorjahreszeitraum, was die gesamte Weltproduktion verringert habe. Der Verband China Iron & Steel veröffentlichte am Dienstag eine Studie, wonach die Preise im größten Stahlproduktionsland der Welt derzeit fast 35 Prozent unter dem Niveau von 1994 liegen.

Die Nachrichten schlagen sich auch schon auf deutsche Stahlproduzenten nieder. Die Aktie von Salzgitter verlor gestern knapp 5 Prozent an Wert und bildete das Schlusslicht im M-Dax.

„Markt bleibt klar überversorgt“

Dass die Preise so rapide sinken, liegt daran, dass zwar auf der einen Seite große Abnehmer wie China weniger nachfragen, auf der anderen Seite das Angebot aber auf Rekordhöhen liegt. So meldete der größte australische Eisenerzverladehafen laut einer Commerzbank-Studie für Juni seine bislang höchsten Exporte, die zu 85 Prozent ins Reich der Mitte verschifft werden. Gleichzeitig exportiert auch Brasilien so viel Eisenerz wie noch nie. „Der seewärtig gehandelte Markt bleibt damit klar überversorgt“, so der Schluss der Analysten – die Preise dürfte das weiter drücken.

Und das nicht nur beim Eisenerz. Die sinkende Stahlproduktion schlägt auch auf andere Rohstoffe durch, die als Teil von Legierungen eng mit der Stahlproduktion verbunden sind wie Mangan oder Nickel. Sie alle haben in den vergangenen Wochen herbe Preisverluste hinnehmen müssen. So ging etwa der Nickelpreis innerhalb eines Monats um 12 Prozent nach unten.

 © F.A.Z.

Infografik / rohstoffindex crb © F.A.Z. Vergrößern

Wie groß die Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft ist, zeigt ein Blick in die übrigen Märkte, auf denen die Rohstoffe zum Bau von Häusern, Autos oder Elektrogeräten gehandelt werden. Nahezu überall stehen derzeit dicke Minuszeichen vor den Preisentwicklungen. In London sind die Preise für Industriemetalle so niedrig wie seit 6 Jahren nicht mehr.

Ölpreis könnte weiter sinken

Besonders stark ist auch der Kupfermarkt betroffen, denn China ist inzwischen der größte Kupferverbraucher der Welt. Das im Bau und der Elektroindustrie verwertete Metall verbilligte sich allein am Dienstag um bis zu drei Prozent und notierte mit 5428,50 Dollar je Tonne so niedrig wie seit fünf Monaten nicht mehr. Ähnlich das Bild bei Aluminium. Dort lag der Preis nach Angaben der Commerzbank sogar nur noch knapp über einem 17-Monats-Tief. Auch beim Aluminium stehen auf der einen Seite sehr hohe Exporte, in diesem Fall von China aus, einer sinkenden Nachfrage entgegen. In diesem Fall ist Japan der größte Importeur in der Welt, hat laut Commerzbank aber bestens gefüllte Lager.

Die Produzenten reagieren schon auf die sinkenden Weltmarktpreise. So berichtet Morgan-Stanley-Analyst von Nickelproduzenten, die wichtige Minen vorübergehend schließen. Aus China heißt es, dass erste Stahlhüttenbetreiber den Betrieb eingestellt haben.

Am Ölmarkt könnten die Preise weiter sinken. Denn auch dort steht der sinkenden Nachfrage ein weiter hohes Angebot entgegen. Mit Spannung wird der Verlauf der Atomgespräche mit Iran verfolgt. Eine Einigung in dem Konflikt könnte dem Land wieder einen größeren Einstieg in den Ölmarkt ermöglichen und den Preis noch weiter drücken.